Marmelade

Früher war ich total der Wurst- und Käse-Typ. Marmelade habe ich nur im Ausnahmefall gegessen. Früher hatten wir keinen Kleingarten. Heute hat sich beides geändert.

Das Gute am Kleingarten ist, dass man in der Saison immer frische Früchte hat, besonders beim Beerenobst. Meist jedoch erntet man viel mehr, als man auf ein Mal essen kann. Logische Konsquenz: Mach Marmelade draus.

Nachdem ich letztes Jahr Pflaumen-Schoko-Aufstrich für mich entdeckt hatte, war dieses Jahr Holunder angesagt. Ist etwas aufwändig, aber sehr lecker. Im Frühjahr war Blüten sammeln angesagt, die dann über Nacht in Gläser mit Wasser untergetaucht werden. Und mit diesem Wasser kocht man dann Marmelade.

Daraus wurde dann Holunder-Apfel, Rhababer-Erdbeer-Holunder, Orange-Holunder und mein persönlicher Favorit: Holunder-Mango, superlecker. Wächst allerdings beides nicht im Kleingarten.

Die Johannisbeeren hingegen schon, die habe ich zu Weiße-Johannisbeer-Kokos-Marmelade veredelt.

Genaue Rezepte zum Nachkochen habe ich nicht, ich mische zusammen, was da ist und gebe die passende Menge Gelierzucker 1:2 hinzu. Das passt eigentlich immer.

 

Wer auch eine nicht alltägliche Früchtekombination für Marmelade kennt, kann mir das gerne über das Kontaktformular schreiben, ich würde mich freuen!